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  1. #1

    Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!



    Kahlschlag ist leider Realschlag!


    Wohin soll das alles wirklich noch führen. Um Statistiken zu verschönern ist der Politik wirklich jede nur denkbare Möglichkeit recht. Koste es, was es wolle.. aber auf wessen Kosten es geht, dies schaut man sich dann schon an. Behinderte Menschen können sich meist nicht nur nicht helfen, sie können sich auch noch weit weniger, als Andere wehren. Was damit wohl mehr als bewiesen scheint. "Herr und Frau PolitikerIn - keine GLANZLEISTUNG, auf die man stolz sein könnte!"

    Genau dieser Beitrag zeigt uns was wirklich Sache ist. "Ist da jemand?" - "Na da ist leider wieder niemand, der aufsteht...". Im Dezember wird uns der Stellenwert der behinderten Menschen wieder vorgeheuchelt. Unser Aller und vor allem das soziale Gewissen der Politiker wird zurecht gerückt. Jedoch nur für einen kurzen Augenblick. Im April ist alles wieder weg. Und wenn im Dezember wieder unser aller Erleuchtung zurückkehrt, ist es für diese Katharina Berger im Beitrag leider schon zu spät. Dies ist nicht als Angriff gegen die Aktion Licht ins Dunkel zu sehen. Dies soll lediglich darstellen, wie soziale Errungenschaften, welche jeder von uns einmal benötigen könnte, mit Füßen getreten werden.

    Genau darüber sollte und muss man nachdenken!!! Und dies keinesfalls so hinnehmen...

    Originaltext von Europfleger. Vilja für die Redaktion.

  2. #2

    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    furchtbar.....
    Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken. Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir (Mark Twain)

  3. #3

    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Zitat Zitat von Cara Beitrag anzeigen
    furchtbar.....
    Ja ein schmerzhaftes Budget, wenn jene die es beschliessen auch ihre Pfründe leisten müssen und statt 50.000 Euro nur mehr 50.000 Euro im Schnitt beziehen.
    Ich bin ein sensibler Mensch. Ich fühle es wenn Andere spüren wie sehr ich sie hasse. Das schlägt sich bei mir auf den Magen. :

  4. #4

    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Ich habe keine Ahnung, wie das weitergehen soll ... Ist der Sozialstaat Österreich wirklich am Ende?
    Gibt es irgendwelche Reaktionen auf den Beitrag? Ich war in Italien, als der Beitrag gesendet wurde und habe nach Rückkehr sehr wohl die Tageszeitungen nachgelesen, aber nicht einen Beistrich darüber gesehen. Von der Öffentlichkeit nicht einmal ignoriert.
    Wahrscheinlich wird der "Fall Berger", weil im Fernsehen, irgendwie abgefedert, davon gehe ich jetzt mal aus. Aber wie viele andere werden in den nächsten Jahren buchstäblich "verhungern"? Deprimierend, was da auf uns zukommt.

  5. #5
    Erfahrene/r BenutzerIn Avatar von hilde
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    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Die Hoffnung, dass sich in der Steiermark doch noch alles zum Guten wendet, kann aber voraussichtlich begraben werden.


    Graz (APA) - Der steirische Landtag debattiert ab Mittwoch zwei Tage lang das Spar-Doppelbudget 2011/2012, das die SPÖ-ÖVP-Landesregierung der Grünen Mark in vier Monate dauernden Verhandlungen verordnet hat. Der Haushaltsentwurf, der umfangreiche Kürzungen vor allem im Kultur- und Sozialbereich vorsieht, hatte seit knapp zwei Monaten heftigen Protest und Demos hervorgerufen.
    Am Mittwoch in der Früh herrschte vor der Debatte rund um das Landhaus Ruhe: Es war zwar deutlich mehr Polizei in den Eingängen zum Landhaus und zum gleich daneben gelegenen Rathaus postiert, aber von protestierenden Menschen wie noch am Vorabend war nichts zu sehen. Einige vom Sparpaket Betroffene in Rollstühlen hatten sich mit ihren Betreuern auf die Zuschauergalerie begeben.
    Widerstand hatte es am Dienstag vor allem von der "Plattform 25" aus über 580 Vereinen und Organisationen, vom ÖGB, von der Solidarregion Weiz und von den Oppositionsparteien Grünen und KPÖ gegeben. Die Positionen im Landtag sind klar: Die Klubs von SPÖ und ÖVP haben die Mehrheit gegenüber FPÖ - obwohl diese aufgrund des Proporzes einen Landesrat stellt und somit Regierungspartei ist -, den Grünen und der KPÖ und werden das Budgetgesetz wohl durchbringen.
    Seitens der Opposition hofft man auf einzelne Abgeordnete der Regierungsparteien, vor allem der SPÖ, die gegen das Budget stimmen könnten. Seitens Rot und Schwarz waren zuletzt die Klubobleute bemüht, den "zumutbaren und zukunftsfähigen" Haushalt zu verteidigen und klarzustellen, dass dieses Paket nicht mehr aufgeschnürt wird.

  6. #6

    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Von 100 auf 97 Prozent ... das stimmt einfach nicht, bei manchen wird auf 10 Prozent heruntergefahren!!!

    Rot-Schwarz bleibt hart: Budget wird nicht aufgeschnürt


    Trotz Grossdemo

    26.04.2011, 13:28




    Die Positionen sind längst bezogen, wenn am Mittwoch der steirische Landtag das Spar-Doppelbudget beraten und spätestens am Folgetag beschließen wird. Am Dienstag, vor der Großdemonstration von ÖGB und "Plattform 25" (Bild), traten die "Reformpartner" von SPÖ und ÖVP noch einmal zur Verteidigung des "zumutbaren und zukunftsfähigen" Haushalts an. Vor allem bei der SPÖ wurde dabei auch das Problem sichtbar, die Klubdisziplin sicherzustellen.

    Infobox

    Sparpakets-Gegner blasen in Graz zum "Trauermarsch"



    Während ÖVP- Klubobmann Christopher Drexler von einer "Allianz der Vernunft - und nicht der Kopfschüssler" - sprach und den Budgetbeschluss als unumstößlich darstellte ("Sollte das Ziel der Demo das Aufschnüren das Sparpaketes sein, wird sie ihr Ziel verfehlen"), tat sich SPÖ- Klubobmann Walter Kröpfl in der Argumentation der parteiinternen Widerstände deutlich schwerer: Er als Klubobmann könne nicht tolerieren, "wenn jemand glaubt, er kann ausscheren". Ein derartiges Verhalten sei "unsozial und unsolidarisch", so Kröpfl, der aber Sanktionen nicht in Aussicht stellen wollte.
    Dem ÖGB warf Kröpfl indirekt vor, auf den fahrenden Zug des zivigesellschaftlichen Protests aufgesprungen zu sein: Nach 10.000 Menschen, die die unabhängige "Plattform 25" schon auf die Straße gebracht hat, sei der Zusammenschluss jetzt wohl "ein besonderes Zeichen".
    Drexler: "Überangebot an Leistungen entstanden"

    Drexler und Kröpfl bemühten sich, die Vorwürfe des Kaputtsparens vor allem im Sozialbereich als "überschießend" zu relativieren. Kröpfl: "Wir fahren ja nicht von 100 auf null herunter, sondern bestenfalls von 100 auf 97." Drexler bemühte wieder den "sozialindustriellen Komplex", der sich etabliert habe. Die Ausgaben im Sozialbereich hätten sich seit 2005 mehr als verdoppelt: Nach dem Motto "Angebot schafft Nachfrage" sei "ein Überangebot an Leistungen" entstanden. Diese konnten nur noch durch budgetäre Einmaleffekte gedeckt werden - "ein Fehler", wie man heute eingestehe. Jetzt sei eine Trendumkehr eingeleitet, wenngleich für eine Konsolidierung noch Strukturreformen ausstünden.

  7. #7
    Erfahrene/r BenutzerIn Avatar von hilde
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    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Das Sparbudget ist nun endgültig beschlossen.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Spar...z-Story-259270

  8. #8
    Erfahrene/r BenutzerIn Avatar von lucky luke
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    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Und wieder ein Tritt in den A.... Wer sich anderes erwartet hat, ist selbst schuld.

  9. #9

    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Und nebst noch einiger "seltsamer" Sachen.
    Ich bin ein sensibler Mensch. Ich fühle es wenn Andere spüren wie sehr ich sie hasse. Das schlägt sich bei mir auf den Magen. :

  10. #10
    Erfahrene/r BenutzerIn Avatar von hilde
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    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Die da wären?

  11. #11

    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Meine Mutter hat Durchblutungsstörungen und schon viele OPs hinter sich. Im linken Bein. Jetzt hat sie Schmerzen im rechten Bein. Die Ärztin hat ihr eine Überweiusung für die Gefäßambulanz geschrieben. Im Burgenland gibt es nur eine einzige, nämlich in Oberwart. Die nächste im AKH. In Oberwart war sie schon oft und will nur dorthin. Der Termin: 22. Juni, weil nur einmal wöchentlich die zuständigen Ärzte da sind. Bei uns schaut das Spitalssystem immer schlechter aus, obwohl ständig Fortschritte probagiert werden. Bei akuten Beschwerden kann sie "natürlich in die Ambulanz kommen" (mindestens 5 Stunden Wartezeit, weil ja kein Termin) und das bitteschön nur Mittwochs.
    Da kommt mir echt das Kotzen - sorry.

  12. #12
    cool and smooth Avatar von Sandra
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    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    da fällt mir nur eins dazu ein:Entweder es wird von selber besser oder man "krepiert" bis wer Zeit hat.
    Das ist wirklich zum Kotzen!
    Also sitzt Deine Mutter morgen schmerzgeplagt stundenlang in der Ambulanz?
    Fährst Du sie hin?
    Ich wünsche Euch alle Gute!

  13. #13
    Erfahrene/r BenutzerIn Avatar von lucky luke
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    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Tja, sieben Stunden Wartezeit sind heutzutage normal - meinpersönlicher rekord sind 6 Stnden.

  14. #14
    Erfahrene/r BenutzerIn Avatar von hilde
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    AW: Sozialer Kahlschlag ist Realschlag!

    Ich wartete mal vier Stunden in der Unfallambulanz mit meiner Cousine. Sie hatte sich die Hand bei einem Sturz in meiner Wohnung gebrochen. Hatte unerträgliche Schmerzen und dann noch vier Stunden warten...

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