Vorerst einmal ein Hallo an alle

Nachfolgende Geschichte wurde mir über eine mir Bekannte zugetragen, daher kann ich auch nicht mit Sicherheit behaupten, dass alles der absoluten Wahrheit entspricht, da die Betroffenen mir unbekannt sind.

Es gibt zwei Fälle, die mit hoher Wahrscheinlichkeit beide gleich abgelaufen sind.

Also: Ein erwachsener Behinderter, erwerbsunfähig, ist verstorben. Dieser Erwachsene hat Leistungen aus dem Sozialhilfegesetz in Anspruch genommen, welche dies waren, weiß ich leider nicht und werde das vermutlich auch nicht in Erfahrung bringen können. Naja, jedenfalls ist oder sind die Betroffenen verstorben und das Land hat alle bis dahin geleisteten Hilfen zurückgefordert.

So viel ich weiß, waren es bei einer Familie über Euro 70 000,-, bei der zweiten Familie ist mir die Summe unbekannt. Familie 1 hat daraufhin zwar Einspruch gegen den Bescheid erhoben und mit Hilfe eines Anwaltes konnte eine Reduktion auf etwa Euro 30 000,- erreicht werden.

Begründet wurde das Ganze von Seiten der Landesregierung damit, dass der Behinderte zum Zeitpunkt der Förderung Eigentum besessen haben muss. Das Auto war nämlich auf den Behinderten gemeldet.

Es war völlig wurscht, wieviel das Auto gekostet hat oder noch wert war, gezählt hat nur, dass eben Vermögen vorhanden war, als die Förderung beantragt und genehmigt wurde.
Die Familien sollten also alles zurückzahlen, das heißt, es stünde in so einem Fall keine wie auch immer geartete Förderung aus dem Sozialhilfegesetz zu.

Wie lange und wie oft das die LR OÖ schon gemacht hat und ob dies nur in meinem Bundesland Praxis ist?

Es soll zum Nachdenken anregen...